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ProjectSystem12 Offline

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18.06.2008 18:57
Wieder Rekord beim Benzinpreis antworten

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat der Benzinpreis in Deutschland ein Rekordhoch erreicht. Nach Preiserhöhungen am Dienstagabend und Mittwochmorgen waren im bundesweiten Durchschnitt an Markentankstellen 1,56 Euro für einen Liter Benzin zu bezahlen.
Das teilten Sprecher der Mineralölunternehmen in Hamburg und Bochum mit. Diesel kostete 1,53 Euro - das entspricht dem bisherigen Höchststand. Im Laufe des Tages bröckelten die Preise wieder etwas ab.

Die Unternehmen begründeten die Höchstpreise mit hektischen Bewegungen auf den internationalen Rohöl- und Produktenmärkten. Die Einkaufskosten am europäischen Ölmarkt in Rotterdam seien entsprechend gestiegen. International blieben die Rohölpreise zur Wochenmitte unter ihren jüngsten Rekordständen.

Für viele Urlauber lohnt sich nach Angaben des ADAC vor der Fahrt ins europäische Ausland das Tanken in Deutschland. Trotz der aktuellen Rekordpreise für Benzin und Diesel müssten Autofahrer in einigen anderen europäischen Ländern noch mehr bezahlen als in der Heimat, berichtete der ADAC am Mittwoch in München, nachdem die «Bild»-Zeitung (Mittwoch) bereits über den Preisvergleich berichtet hatte. Vor allem in den Niederlanden sei der Liter Superbenzin mit 1,69 Euro zurzeit deutlich teurer. Aber auch vor der Reise nach Belgien (1,58 Euro) rentiere sich die Fahrt zu einer Tankstelle in Deutschland.

Unterdessen sanken die Ölpreise am Mittwoch nach den US- Rohöllagerdaten unter die Marke von 133 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Juli sank auf 132,30 Dollar. Das waren 1,71 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Vor der Veröffentlichung der neuesten Daten aus den USA hatte ein Barrel noch mehr als 135 Dollar gekostet. Erst am Montag war mit knapp 140 Dollar ein neuer Rekordwert erreicht worden. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ging am Mittwoch um 1,25 Dollar auf 132,47 Dollar zurück.

Während in den USA die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche nach Angaben des US-Energieministeriums überraschend deutlich um 1,2 Millionen Barrel auf 301,0 Millionen Barrel zurückgingen, erhöhten sich gleichzeitig die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) um 2,6 Millionen auf 116,6 Millionen Barrel unerwartet stark. Die Entwicklung bei den Benzinlagerbeständen lag mit einem Rückgang um 1,2 Millionen auf 208,9 Millionen Barrel unterdessen in etwa im Rahmen der Erwartungen.

US-Präsident George W. Bush forderte am Mittwoch angesichts der anhaltend hohen Ölpreise den Kongress auf, das jahrzehntealte Förderverbot vor den Küsten des Landes aufzuheben: «Unser Land muss mehr Öl produzieren. Und wir müssen jetzt damit beginnen.» Die jetzige Regelung sei «veraltet und kontraproduktiv». Neben der Erschließung neuer Quellen vor der Küste sprach sich der Präsident auch für Ölbohrungen in einem Naturschutzgebiet in Alaska aus. Zudem müsse die Kapazität der Raffinerien erhöht werden. All diese Schritte zusammen «werden im Laufe der Zeit den Ölpreis nach unten drücken», sagte Bush.

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