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 Aktuelles aus Deutschland / news from Germany
ProjectSystem12 Offline

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Beiträge: 5.408

20.12.2007 12:30
Deutsche Autoindustrie lässt Dampf ab antworten
Die Auto-Konzerne sind empört über die geplanten EU-Regeln zur CO2-Begrenzung, und auch die Politik wittert eine gezielte Politik zulasten deutscher Firmen.
Die Klimaschutzpläne der EU-Kommission haben bei der deutschen Autoindustrie für einen Aufschrei gesorgt. Auch die Bundesregierung sieht die deutschen Hersteller einseitig belastet, während französische und italienische Firmen glimpflicher davonkommen. Für die nächsten Wochen und Monate sind intensive Verhandlungen in den EU-Gremien abzusehen.
Für den Verbraucher ist der Ausgang noch schwer abzusehen. Die EU-Kommission selbst errechnet für ihre Vorschläge nach heutigem Stand eine durchschnittliche Verteuerung von 1300 Euro pro Neuwagen. Dem soll eine Spritersparnis von 2700 Euro über die Lebensdauer des Fahrzeugs gegenüberstehen. Der Kunde müsste also für die umweltfreundliche Entwicklung auf jeden Fall erst einmal draufzahlen und dann hoffen, dass der Anstieg der Spritpreise den Minderverbrauch nicht kompensiert. Die andere Frage ist, ob die Hersteller höhere Preise in einem international umkämpften Markt überhaupt durchsetzen könnten.
Nach dem Willen der EU-Kommission sollen die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller europäischen Neuwagen sollen bis 2012 von derzeit 160 auf 120 Gramm pro Kilometer gesenkt werden. Allein durch neue Antriebstechniken müssten die Hersteller demnach 130 Gramm erreichen. Dazu sollen Kleinwagen ebenso wie große Limousinen oder Geländewagen beitragen - jedoch unterschiedlich stark. Je größer das Gewicht eines Neuwagens, desto strenger die Spar-Vorgaben. Die Kommission hat sich auf die Faustregel verständigt: Wiegt ein Auto doppelt so viel wie ein

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In Frankreich keine Nachbesserung nötig

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Kleinwagen, darf es nur 60 Prozent mehr CO2 emittieren. Die deutschen Hersteller müssten ihren Durchschnittswert von 169 auf 133 Gramm reduzieren.
Sollen die Konzerne die Vorgaben nicht erfüllen, drohen ihnen empfindliche Strafzahlungen.Von 2012 an sollen sie für jedes verkaufte Auto pro Gramm CO2, um das sie die Vorgaben verfehlen, 20 Euro bezahlen. Bis 2015 soll das Bußgeld auf 95 Euro steigen. Blieben die CO2-Werte auf dem heutigen Niveau, müssten die deutschen Konzerne elf Milliarden Euro Strafe bezahlen. Die Vorgaben seien unerreichbar, heißt es bei den Herstellern. Weil deutsche Konzerne deutlich mehr schwere Autos herstellen als andere Europäer, sieht die deutsche Industrie einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der französischen oder italienischen, die stärker auf Kleinwagen setzt. 30 Prozent der französischen Autos erreichen die Vorgaben bereits heute, hier wären keine Nachbesserungen erforderlich.
Der Autobauer BMW nannte die EU-Pläne marktverzerrend. „Wir sind mit dem Erstentwurf sehr unzufrieden und erwarten, dass hier nachgebessert wird“, erklärte ein Konzern-Sprecher.
Auch in der Politik gibt es massiven Widerstand gegen die Vorschläge. Merkel kritisierte, die Pläne gingen zulasten Deutschlands und der deutschen Industrie. „Daher sind wir nicht zufrieden.“ Regierungssprecher Thomas Steg ergänzte, der Vorschlag halte sich nicht an bisherige Absprachen. Über das Thema werde nun in Brüssel zu reden sein, sagte Steg. „Für die Bundesregierung ist dieses Verhalten der EU-Kommission nicht erklärlich.“ Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht die deutschen Hersteller diskriminiert. „Der Richtlinienvorschlag der EU zum CO2-Ausstoß

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„In dieser Form geht das nicht durch“

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hat nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern ist ein Wettbewerbskrieg gegen die deutschen Autohersteller“, sagte er.
„In dieser Form wird das sicher nicht durch das Europäische Parlament gehen“, sagte Martin Schulz (SPD), Chef der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament, der PNP. „Ich hätte gedacht, dass die Kommission mehr Vernunft an den Tag legt.“ Bayerns Europaminister Markus Söder erklärte, nun sei es das Ziel, im Rat eine „Sperrminorität“ europäischer Länder zu organisieren, um das Vorhaben zu stoppen.
Grünen-Chef Reinhard Bütikofer warnt indes vor „nationalistischen Tönen“. Dass sich die Industrie gegen ehrgeizige Klimaschutzziele wehre, sei ein Zeichen von „Selbstgefälligkeit“. Auch die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, warnt vor Panikmache. Sie erwarte zwar, dass ausländische Konkurrenten zunächst „die Nase vorn haben“ werden - dies gehe jedoch auf eigene Versäumnisse zurück: „Die deutschen Autobauer haben die Zeichen der Zeit fehlinterpretiert und zu wenig auf Klimaschutz, sondern nur auf Größe gesetzt.“ Und der Gelsenkirchener Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer hält die Vorgaben gar für erreichbar - die Technik dafür gebe es bereits.

Kommentar:
Hahaha... wie schoen doch das hier in den USA noch ist... wir kuemmern uns einen Dreck um irgendwelche Co2- Ausstoesse... wir fahren Spritfresser und das ist auch gut so... "Leckt uns doch am A... ihr EU-ler! mit Euren idiotischen Abgasreglementierungen! ..und den hausgemacheten Klimakatastrophen - wer glaubt Euch denn den Scheiss noch?!" Alles Geldmache! ... ach ja.. und der Sprit kostet hier auch nicht mal die Haelfte! ..also fahre ich gerne ein Auto, welches 20 oder mehr Liter verbraucht.... ist so, als wuerde ich in der EU einen Wagen fahren, der 10 Liter braucht! V8... wir lieben Dich... big block und brum brumm!
Fazit: Was kuemmert uns die Umwelt? Nach mir die Sinflut! Zur Hoelle mit der Welt, wenn ich mal nicht mehr da bin! Was geht's mich an!?

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